Vom Handschliff zum Vollautomaten

Alles fing damit an, dass unser Onkel Erich Kaulard uns 4 Neffen anno 1989 zum Skifahren nach Leutasch bei Seefeld mitnahm. Die passende Ski-Ausrüstung hatte er für jeden von uns gekauft, anstatt sie - wie es wohl bei Kindern üblich ist - auszuleihen. Und damit begann eine Entwicklung, mit welcher damals wohl niemand gerechnet hätte. Denn auch wenn unser Jüngster seine Ski in den ersten Tagen noch aus Protest vergraben hatte, war am Ende der Woche für jeden von uns klar, dass dies wohl nicht unser einziger Skiurlaub bleiben würde. Und so fuhren wir seitdem jährlich zum Skifahren in Gebiete wie Mayrhofen, Finkenberg, Sölden, St. Anton oder Livigno. Von anfänglich 12 Leuten wuchs die Gruppe der Teilnehmer kontinuierlich weiter, und bestand zuletzt aus ca. 230 Leuten!

Da sich mit den Jahren immer mehr Ski und Schuhe ansammelten, gleichsam aber auch immer mehr Leute an unseren Ski-Touren teilnahmen, stellten wir die zu klein gewordenen Ausrüstungsgegenstände den anderen kostenlos zur Verfügung. Leider sah man den Skiern bald an, dass ein Service überfällig war, und so dauerte es nicht lange, bis unser Onkel eine kleine Schleifmaschine kaufte, um unser Material wieder auf Vordermann zu bringen. Eine recht mühsame Arbeit, denn das Wachsen war immer noch Handarbeit, und als Werkstatt diente eine alte Garage ohne Heizung und mit undichtem Tor. Auch mit dem Erwerb einer etwas größeren Schleifmaschine und einer Wachsmaschine wurde der Arbeitsaufwand kaum geringer, denn inzwischen war natürlich auch unser Bestand weiter gewachsen.

Die erste professionelle Schleifmaschine

Als sich uns zufälligerweise die Möglichkeit eröffnete, eine professionelle Wintersteiger-Schleifmaschine aus einem Sportgeschäft zu erwerben, griffen wir zu. Die Einführung der Carving-Ski war zunächst ein Rückschlag, denn wir hatten die alte Scheune unserer Großeltern zu einer neuen Werkstatt ausgebaut, eine neue Maschine, aber der Großteil unserer Ski war nicht mehr gefragt. So wurde auch in der Folgezeit viel investiert und gebaut.

Daraus ergab sich natürlich die Notwendigkeit, unseren Verleih gewerblich zu betreiben, und für unseren Service und unser Material Geld zu verlangen. Glücklicherweise können wir auch in Zeiten schwacher Konjunktur einen ständig wachsenden Zulauf von Kunden verzeichnen, da unsere Preise nahezu konkurrenzlos sind. So kann sich beispielsweise eine 4-köpfige Familie bei uns für eine Woche bereits ab 190 Euro komplett eindecken (Ski / Schuhe / Stöcke / Helme)

Neue Räumlichkeiten

In den Sommermonaten waren wir aufgrund des steigenden Andrangs und des wachsenden Materialbestands immer wieder gezwungen, unsere Räumlichkeiten zu erweitern. Da die baulichen Gegebenheiten im Skikeller einen weiteren Ausbau jedoch nicht zuließen, erwarben wir im Winter 2005 eine Halle in Eicherscheid (Eicherscheid 41), in der wir seit der Saison 2006/2007 zu finden sind.

In dieser Halle finden auch unsere neuen Maschinen, der "Shuttle Finish 3c" und der MicroJet von Wintersteiger Platz. Neben diesen beiden Vollautomaten für Ski bzw. Snowboards haben wir derzeit zwei weitere Schleifmaschinen (Wintersteiger Mirco SB2 / Micro 80), zwei Wachsmaschinen, zwei Bindungseinstellmaschinen, zwei vollautomatische Belagausbesserungsautomaten und einige kleinere Geräte im Einsatz.

Großer Bestand

Unser Verleih beinhaltet zur Zeit rund 650 Paar Carving-Ski, 450 Paar Kinder-Carver, 950 Paar Ski-Schuhe, 130 Snowboards, 150 Paar Snowboard-Schuhe, mehr als 450 Kinder- und Erwachsenenhelme, ca. 1.200 Paar Ski-Stöcke, 12 Rückenprotektoren und 10 Dachboxen. Zudem bieten wir neue Ski-Helme und -Brillen der Firmen Uvex und Alpina, neue Ski-Schuhe diverser Hersteller, diverse Handschuhe der Firma Ziener, Rückenprotektoren, Ski-Socken, Kopftücher sowie unsere Verleih-Ski zum Verkauf an.

Haben unsere Geschichte und unser aktuelles Angebot Euer Interesse geweckt? Dann kommt einfach zwischen Anfang November und Ende April zu unseren Öffnungszeiten vorbei - wir freuen uns auf Euren Besuch!